PC-USER-GROUP Hagenberg

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Statuten des Vereins PC-User-Group Hagenberg

§1 Name, Sitz, Tätigkeitsbereich

Der Verein führt den Namen „PC-User-Group Hagenberg".

Der Verein hat seinen Sitz in Hagenberg und erstreckt seine Tätigkeit auf das gesamte Bundesgebiet.

§2 Vereinszweck und –tätigkeiten zur Verwirklichung des Vereinszweckes

Der Verein ist gemeinnützig, unpolitisch und nicht auf Gewinn ausgerichtet.

Der Verein wird folgende Tätigkeiten ausüben:

Informationsaustausch unter den Mitgliedern.
Darbietung entsprechender Bildungsmittel, z.B.
Vorträge,
Informationsabende,
Lehrgänge und Schulungen,
Veranstaltungen,
Herausgabe von Druckschriften fachlicher Art,
und ähnliches.

§3 Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

Der Vereinszweck soll durch die in den Absätzen 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.

Als ideelle Mittel dienen insbesondere: Vorträge und Informationen der Mitglieder über Anwendungen und Neuerungen im PC-Bereich (Hardware und Software), Diskussionsabende, Schulungen.

Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch: Mitgliedsbeiträge, Spenden, Erträgnisse aus Veranstaltungen und sonstigen Zuwendungen.

Die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge obliegt der Hauptversammlung des Vereins. Der Mitgliedsbeitrag für ein Kalenderjahr ist jeweils zum 1. Jänner des Jahres fällig.

§4 Arten der Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, fördernde und Ehrenmitglieder.

Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Fördernde Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste ernannt werden.

§5 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können alle physischen und alle juristischen Personen des öffentlichen und privaten Rechtes werden. Fördernde Mitglieder können auch Firmen (Unternehmen) ohne eigene Rechtspersönlichkeit bei Vertretung durch den Inhaber der Gewerbeberechtigung bzw. Berufsbefugnis werden.

Über die Aufnahme von ordentlichen und fördernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig nach Ablauf des ersten Kalenderjahres.

Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Hauptversammlung.

Vor der Konstituierung des Vereins erfolgt die Aufnahme von Mitgliedern durch die Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit der Konstituierung des Vereins wirksam.

§6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Werden Eintrittsgelder bei Veranstaltungen verlangt, haben alle Mitglieder Anspruch auf den ermäßigten Tarif. Allen Mitgliedern steht das Stimmrecht in der Hauptversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht zu, sofern sie keine Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein haben.

Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Hauptversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

§7 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod (bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit), durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluß.

Der Austritt kann nur mit 31. Dezember jeden Jahres erfolgen. Der Austritt muß dem Vorstand mindestens 1 Monat vorher mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam.

Der Ausschluß eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Gegen den Ausschluß ist die Berufung an die Hauptversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen.

Die Mitgliedschaft erlischt, falls der Mitgliedsbeitrag für ein Kalenderjahr trotz zweimaliger Mahnung nicht bis zum 31. Mai des Folgejahres an den Verein gezahlt wurde.

Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Absatz 3 genannten Gründen von der Hauptversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.

§8 Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind

Hauptversammlung
Vorstand
Geschäftsführung
Beiräte
Rechnungsprüfer
Schiedsgericht

§9 Die Hauptversammlung

Die ordentliche Hauptversammlung findet jedenfalls alle zwei Jahre innerhalb von drei Monaten nach Beginn des Kalenderjahres statt.

Eine außerordentliche Hauptversammlung hat auf Beschluß des Vorstandes oder der ordentlichen Hauptversammlung oder auf schriftlichen begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen zwei Wochen stattzufinden.

Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Hauptversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der Hauptversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.

Anträge zur Hauptversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Hauptversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.

Gültige Beschlüsse, ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung, können nur zur Tagesordnung gefaßt werden.

Bei der Hauptversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt und stimmberechtigt, sofern sie keine Verbindlichkeiten dem Verein gegenüber haben. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.

Die Hauptversammlung ist bei Anwesenheit eines Drittels aller Mitglieder bzw. ihrer Vertreter gemäß Absatz 6 beschlußfähig. Sind weniger Mitglieder anwesend, so findet die Hauptversammlung 30 Minuten später mit der selben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlußfähig ist.

Die Wahlen und die Beschlußfassung der Hauptversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der Obmann, bei dessen Verhinderung einer seiner Stellvertreter. Wenn auch diese verhindert sind, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

§10 Aufgabenkreis der Hauptversammlung

Der Hauptversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

Entgegennahme sowie Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses.

Beschlußfassung über den Voranschlag.

Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes, der Beiräte und der Rechnungsprüfer.

Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und fördernde Mitglieder.

Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft.

Entscheidung über Statutenänderungen und freiwillige Auflösung des Vereins.

Beratung und Beschlußfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

§11 Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Obmann, dem ersten und zweiten Stellvertreter, und weiteren von der Hauptversammlung bestellten Mitgliedern.

Der Vorstand, der von der Hauptversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Hauptversammlung einzuholen ist.

Die Funktionsperiode des Vorstandes beträgt vier Jahre, auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes.

Der Vorstand wird vom Obmann, in dessen Verhinderung von einem seiner Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen.

Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen wurden und mindestens ein Drittel von ihnen anwesend ist.

Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung einer seiner Stellvertreter. Sind auch diese verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.

Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Ziffer 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Ziffer 9) und Rücktritt (Ziffer 10).

Die Hauptversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder entheben.

Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Hauptversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl bzw. der Kooptierung (Ziffer 2) eines Nachfolgers wirksam.

§12 Aufgabenkreis des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses.

Vorbereitung der Hauptversammlung.

Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Hauptversammlung.

Verwaltung des Vereinsvermögens.

Aufnahme bzw. Ausschluß von Vereinsmitgliedern.

Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins.

Bestellung und Abberufung der Geschäftsführung.

Zur fachlichen Beratung kann der Vorstand einen Fachbeirat einrichten.

§13 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

Dem Obmann obliegt die Vertretung des Vereins, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Er führt den Vorsitz in der Hauptversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Hauptversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

Schriftstücke und Bekanntmachungen der Vereins, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind vom Obmann zu unterfertigen.

Im Falle der Verhinderung tritt an die Stelle des Obmannes der erste Stellvertreter, ist auch dieser verhindert, der zweite Stellvertreter.

§14 Geschäftsführung

Die Geschäftsführung ist der Geschäftsapparat des Vorstandes; sie besteht aus dem Geschäftsführer und dessen Stellvertreter. Diese sind für die Abwicklung der laufenden Geschäfte des Vereins nach Weisung des Vorstandes verantwortlich. Sie haben den Vorstand bei der Führung der Vereinsgeschäfte nach dessen Weisung zu unterstützen. Insbesondere sind sie auch für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

Die Geschäftsführer sind im Rahmen der ihnen vom Vorstand erteilten Ermächtigung vertretungs- und zeichungsberechtigt.

Die beiden Geschäftsführer nehmen an den Sitzungen des Vorstandes und an den Hauptversammlungen mit beratender Stimme teil.

§15 Rechnungsprüfung

Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Hauptversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.

Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Hauptversammlung über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.

Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des §11 Ziffer 3, 8, 9 und 10 sinngemäß.

§16 Schiedsgericht

In allen aus den Vereinsverhältnissen entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht.

Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, daß jeder Streitteil innerhalb von 14 Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit Stimmenmehrheit ein weiteres Vereinsmitglied als Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§17 Auflösung des Vereins

Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Hauptversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

Diese Hauptversammlung hat auch, sofern Vereinsvermögen vorhanden ist, über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie den Liquidator zu berufen und Beschluß darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen muß, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche gemeinnützige Zwecke verfolgt, wie dieser Verein.